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CD - und DVD Formate

1982 veröffentlichten Sony und Philips die Spezifikation der Audio-CD - und revolutionierten die digitale Welt. Die Spezifikation wurde in einem rot  gebundenen Buch veröffentlicht, daher trägt sie den Namen Red Book.

Schon kurz darauf wurde das Potential der CD als Super-Diskette erkannt und die Spezifikation für die CD-ROM im Yellow Book erweitert. Auch die Multimedia-Welle beinflusste das CD-Format, was zur Entstehung des Green Books führte. Schließlich benötigte der Markt leere, einmal beschreibbare CD-Rohlinge, deren Standard im Orange Book definiert wurde.

Sie blicken vor lauter bunten Büchern nicht mehr durch? Dann verschone ich Sie mit den ganzen Unterkategorien und Varianten die sich seither entwickelt haben. Und mit dem White Book und dem Blue Book.

Bei den DVDs haben sich nicht weniger als 5 Standards etabliert: dvd-r, dvd-rw, dvd+r, dvd+rw, dvd-ram.

Normalerweise beschreibt man CD-Rs mit dem Dateisystem ISO 9660, welches universelle Verwendbarkeit auf allen Computersystemen gewährleistet. ISO 9660 konnte anfangs aber leider keine langen Dateinamen, weshalb Microsoft das Format Joliet entwickelte, das nur unter Microsoft Windows lesbar ist. Mit ISO 9660 Level 2 kamen endlich auch lange Dateinamen in die Norm, was Joliet überflüssig machte - und deshalb auch nicht mehr verwendet werden sollte.

Mit der DVD wurde das Dateisystem UDF eingeführt, eigentlich das Universellste von allen. Bei CDs bleibt es allerdings ungewöhnlich und nicht alle Brenner bzw. CD-Laufwerke verstehen dieses Format.